Grundgedanken
Die Grundlegung der Theologie in der Neuzeit weist uns gerade auf den Zusammenhang von Gottes Zuspruch und seinem Wirken in der Welt hin, ohne das alles menschliches Tun in der Gemeindearbeit letztlich unwirksam bliebe.
Luthers Votum
,,Wir
sind es doch nicht, die da die Kirche erhalten
könnten.
Unsere Vorfahren sind es auch nicht
gewesen.
Unsere Nachkommen werden's auch nicht
sein;
sondern der ist's gewesen, ist's und
wird's sein, der da sagt:
'Ich bin bei euch alle Tage bis an der
Welt Ende' (Mt. 28,20)."
WA 50, 476, 31-35
Nachfolge
Zum Kirche-Sein hat der Reformator aus dem 16. Jahrhundert Bleibendes und damit das Entscheidende gesagt: Sein Votum verwehrt uns, das Maß aller Dinge für die Gemeindearbeit bei uns selbst zu suchen. Die Kirche als Glaubensgemeinschaft ist immer auch Wesen in der Abhängigkeit ihres Schöpfers. Allen Aktionen zuvor kommt Gott, der die Menschen sucht und sie als seine Kinder anspricht. Der Glaube an Gott ist nicht von uns machbar, planbar oder vorhersehbar. Wir sind vielmehr auf die Kraft und Gnade Gottes angewiesen, wenn wir Menschen zur Nachfolge Jesu einladen. Diese spirituelle Dimension wollen wir Ihnen wieder entdecken helfen, weil wir selbst aus ihr leben und arbeiten.